Minimalistischer Leben: Internet & Social Media

6/29/2015


Warnung: Dieser Beitrag ist sehr lang, bitte gehe sofort in die Küche mache dir ein Heißgetränk deiner Wahl, wenn vorrätig Popcorn oder Obstsalat. Denke daran: Du kannst jeder Zeit aussteigen, indem du das Tab oben schließt.
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Hallo ihr tollen Menschen,
heute möchte ich meine Reihe zum Thema Minimalistischer Leben weiterführen. What? Reihe? Minimalistischer Leben? Wann ist das passiert? Vielleicht kann sich ja noch jemand an meinen Post zum Thema Minimalistische Pflege erinnern. Da habe ich euch erzählt, wieso ich mit weniger Pflegeprodukten klar kommen möchte und was ich alles in meiner Pflege verändert habe. Da mir aber nicht nur die 10 000 Duschgels in meinem Badezimmer zu schaffen machten, sondern ich mein Leben generell einfacher und bewusster gestalten möchte, habe ich mir gedacht: Ich zeig euch das jetzt einfach mal, wie ich das umsetze! Ganz nach dem Motto Leben entrümpeln möchte ich mir nach und nach eine Baustelle nach der Anderen vornehmen und schauen, von was ich mich denn so trennen kann. Auch dieses Mal war es wieder eine Herausforderung.
 
Heute soll es nämlich um meinen Internet- und insbesondere den Social Media-Konsum gehen. Denn auch wenn man virtuelle Güter (wie Accounts, Benutzerkonten, Abos) nicht anfassen kann, sie nicht einstauben und man in der Wohnung nicht drüber stolpert, können sie trotzdem eine Belastung im „echten Leben“ darstellen.
Beispielsweise bekomme ich jede Woche zahlreiche E-Mails, aber leider nicht von treuen Fans, sondern Werbemails und Newsletter von Shopping – und teilweise auch Geister-Accounts, die irgendwo im Internet herumschweben. Dazu kommen seltsame Benachrichtigungen von Facebook, dass die Tante der besten Freundin meines Großcousins ein Youtubevideo eines Katzenbabys, das ins Klo fällt, geliked hat. Und dann wären da noch die 40 Minuten bis 2 Stunden täglich auf Instagram und Bloglovin, die ich damit verbringe, durch die Feeds zu scrollen, obwohl mich einige Beiträge doch einfach nicht mehr interessieren. So viel Zeit, die ich doch besser damit verbringen könnte, einen netten Kommentar unter einen meiner Lieblingsblogs zu schreiben. Wenn diese doch nicht immer zwischen den ganzen anderen Blogposts untergehen würden. So kann das nicht weiter gehen, dachte ich mir deshalb vor ein paar Wochen. Es war definitv an der Zeit etwas zu ändern.



Zeit sparen

Seitdem ich einen Blog habe, nimmt das Internet in meinem Leben sehr viel Zeit in Anspruch.  Doch mit dem Blog hört die tägliche Internetzeit nicht auf, denn ich will ich ja auch ab und an Youtube-Videos schauen, meine Lieblingsblogs lesen und regelmäßig bei anderen kommentieren. Meine anderen Hobbies und Freunde sollen natürlich auch nicht zu kurz kommen. Mein Ziel ist es daher, dass ich mehr Zeit gewinne, welche ich wiederrum in andere Dinge stecken kann, die mir wichtig sind oder zum faulenzen nutzen kann. :)

Qualität statt Quantität
Außerdem fühle ich mich überfordert mit den 10000000 Blogs die ich abonniert habe. Ich komme einfach nicht mehr hinterher. Viele meiner abonnierten Blogs sind auch gar nicht mehr aktiv. Ich möchte wenige, aber dafür besonders tolle Blogs abonnieren, denen ich dann mit ganzem Herzen folge. Meine Leseliste soll übersichtlich sein und genug Zeit für's Kommentieren lassen.

Entschleunigen
Minimalismus bedeutet für mich auch zur Ruhe zu kommen. Zu entschleunigen. Weniger Reize, weniger Input. Das ist für mich ganz gut geeignet, da ich (leider?) sehr anfällig für Reizüberflutungen bin. Nur ein neues Youtube-Video bei meinen Abonnements? Super! Dann schaue ich das Morgen an. Nur ein neuer Blogeintrag? Super! Genug Zeit um auf den Beitrag zu antworten. Ich möchte nicht mehr täglich mit zu vielen neuen Infos & Input bombadiert werden, weil sich dann nämlich auch schnell diese Hektik auf tut: Wenn ich nicht alles lese, dann verpasse ich etwas.   
Freizeit ohne Internet
Versteht mich nicht falsch, ich liebe das Internet! Aber auf lange Sicht gesehen, möchte ich meine Freizeit auch öfter mal ganz ohne Internet verbringen. Das bedeutet, dass ich mein Smartphone nicht überall mit hinnehme, ein Wochenende ganz ohne Internet verbringe oder vielleicht auch einen ganzen Urlaub. Ich habe ja schon im April darüber berichtet, wie ich kläglich beim Internetfasten gescheitert bin. Und eigentlich hätte ich es mir ja denken können, denn Fasten ist generell nicht so mein Ding. Wenn ich etwas ändern möchte, dann in kleinen Schritten und langfristig.



Deshalb habe ich mich mit viel heißem Kakao an einem Wochenende hingesetzt, die Maus gezückt und drauflos geklickt. Denn ich musste mich erstmal von so einigem virtuellen Balast trennen, der mich dazu veranlasste, viel zu viel Zeit im Internet zu verbringen.
Zuerst habe ich mich von Blogs, Instagram- und Youtube-Abonnements getrennt, die nicht mehr aktiv sind oder deren Inhalte mich nicht mehr ansprechen. Beispielsweise habe ich früher sehr gerne Beautyblogs gelesen. Mittlerweile folge ich nur noch wenigen, vor allem Naturkosmetikblogs, weil sich meine Interessen grundlegend geändert haben.

Dann habe ich mich von Social Media-Plattformen getrennt. Ganz vorn dabei war Xing. (Ähm, ich und socializen ist eh so eine Sache. Ich kann ja im echten Leben schon schlecht für mich selbst Werbung machen. Und dann noch auf einer Plattform, wo es nur darum geht „Geschäftskontakte“ zu schließen. HORROR! Schnell weg da…^^) Auch Animexx musste weichen (mein 1. Account im Internet!). Denn das war mittlerweile leider nur noch ein Geisteraccount, so lange, wie ich da schon nicht mehr online war. Als nächstes trennte ich mich von einigen Shoppingaccounts, wie z.B. Otto. Falls ich doch noch jemals dort etwas bestellen möchte, kann ich mich ja auch wieder ganz leicht anmelden. Außerdem ist die Hürde online zu shoppen, dann viel größer ;)

Dann nahm ich mir meine Mailadressen vor. Ich hatte sage und schreibe 4 verschiedene E-Mail-Adressen aus den verschiedensten Jahrzehnten! Jetzt habe ich nur noch eine für mein Internet-Ich und eine für mein Arbeits-Ich. Besser formuliert: Eine private Mailadresse für spaßige Dinge und eine Mailadresse für Arbeit, (Uni) und seriöse Dinge. Nur ein kleiner Tipp am Rande: Testet vorher, ob die Mail-Adressen mit irgendwelchen anderen Accounts von euch zusammen hängen. Nicht das ihr die dann löscht und ihr plötzlich keinen Zugang mehr zu Instagram, Pinterest und co. habt. ;)

Danach habe ich mich an die Newsletter, Lesezeichen, Apps und andere Programme gemacht: Newsletter habe ich zum größten Teil einfach abbestellt. Apps und Programme wurden deinstalliert, wenn ich diese länger als ein halbes Jahr nicht mehr benutzt habe. Lesezeichen habe ich entweder gelöscht oder in verschiedene Ordner gespeichert.

Nach einer kurzen Verschnaufpause, habe ich mich dann noch mal kurz hingesetzt und überlegt, ob es noch irgendeine virtuelle Belastung gibt, die ich vielleicht eliminieren sollte. Und ehrlich gesagt, musste ich gar nicht so lange überlegen, denn schon seit einigen Jahren gab es eine Plattform, die mich regelmäßig zur Weißglut brachte:


Facebook gehört seit fast 2 Jahren nicht mehr zu den Social Media-Plattformen die ich gerne besuche. Schon allein weil die Seite ein riesiger Zeitfresser ist. Ein großes Schwarzes Loch, dass einen aufsaugt, wenn man nicht aufpasst. Seltsamerweise habe ich auch das Gefühl, es ist gesellschaftlich unakzeptabel keinen Facebook-Account zu haben oder erst recht sich dort abzumelden. Wieso ist das so?
Wenn ich ganz logisch an die Sache gehe, merke ich einfach, dass diese Plattform keinen Mehrwert mehr für mich bietet. Mein Stalkerbedürfnis kann ich nämlich auch durch das Bloglesen befriedigen, schöne Bilder kann ich mir bei Pinterest anschauen und mein Mitteilungsbedürfnis wird super durch Instagram gedeckt. Die Nachrichtenfunktion auf Facebook finde ich mittlerweile überflüssig. Wenn ich mit meinen Freunden kommunizieren möchte, dann am liebsten persönlich, per Mail oder auch per Whatsapp. Das einzige was mir Facebook am Ende noch bietet: Statusmeldungen und Urlaubs/Partybilder von halbfremden "Freunden"...also, weg damit!  Ihr glaubt nicht, wie lächerlich ich mir vorkomme, dass ich so lange zögerte diesen Schritt zu wagen. Als wäre das irgendeine weltverändernde Entscheidung. :D Und nur zur Warnung, falls ihr diesen Schritt auch gehen wollt: Nehmt euch etwas Zeit und googelt erstmal wie man seinen Facebook-Account löscht. Auf diese „geniale“ Idee kam ich nämlich viel zu spät, so dass ich über eine halbe Stunde gebraucht habe, meinen Account zu löschen. Facebook macht es einen nämlich nicht gerade einfach. Man hat z.B. zwei Wochen Zeit es sich noch mal anders zu überlegen und seinen Account wieder zu aktivieren...



Um weniger Zeit im Internet zu verbringen, muss man definitiv erst einmal viel Zeit im Internet verbringen. :D Ungefähr ein Wochenende saß ich daran, habe alte Accounts in den großen Weiten des Internets gesucht, mir die Haare gerauft, weil es einige Plattformen einen wirklich nicht leicht machen sich abzumelden und mit mir gehadert, ob ich diesen oder jenen Account wirklich nicht doch vielleicht noch mal irgendwann brauche. Aber es hat sich gelohnt. Ich fühle mich freier und sortierter. Besonders bei Instagram freue ich mich immer wieder, wie schnell ich jetzt durch die Beiträge huschen kann und dass meine Lieblingsabos nicht mehr zwischen den Feeds untergehen. Auch die Trennung von Facebook war eine gute Entscheidung. Zwar bekomme ich jetzt nicht mehr alles mit, aber wisst ihr was? Ich finde das sogar ziemlich angenehm. Denn die wichtigsten Dinge dringen immer zu einem vor, auch wenn man mal nicht alle Nachrichten lesen konnte. Ich kann so einen virtuellen "Frühjahrsputz" auf jeden Fall weiterempfehlen. Natürlich hört der minimalistischere Internetkonsum an dieser Stelle nicht auf, aber er trägt dazu bei, dass man seine Zeit im Internet bewusster verbringt. Täglich weniger Zeit am PC, das Ausschalten des Smartphones bei Treffen mit den Freunden und ab und an internetfreie Wochenenden sind die nächsten Schritte, die man gehen kann. Aber dazu vielleicht später mehr. Was ich definitv gelernt habe: Es kommt nicht nur darauf an, weniger Zeit im Internet zu verbringen, sondern auch darauf wie man diese Zeit für sich nutzt.

Was mich jetzt natürlich interessiert (auch um nicht das Gefühl zu haben, als einzige ein virtueller Hoarder zu sein): Habt ihr schon mal so eine virtuelle Ausmist-Aktion gemacht? Wie habt ihr euch danach gefühlt? Oder braucht ihr sowas gar nicht? Auf welche Plattform könntet ihr (nicht) verzichten?

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18 Kommentare

  1. Liebe Phine,
    vielen Dank für deine Worte! Sie sind einfach so wahr und in manchen Punkten finde ich mich auch selbst wieder!
    Minimalistischer leben ist ebenfalls ein großes Ziel von mir! Auch wenn das Ausmisten bei mir eher offline stattfinden muss. Online habe ich mich da ganz gut im Griff (denke ich zumindest :-D)! Ich schaffe es zwar im Moment kaum, bei meinen liebsten Blogs regelmäßig zu kommentiere aber das ist eher meiner Vorbereitung für's Ausland geschuldet.
    Ich verstehe auch mit Facebook sehr gut, was du meinst. Wie viele meiner Freunde haben teilweise über 500 Freunde und kennen noch nicht einmal die Hälfte...das ist doch Wahnsinn!
    Facebook ist für mich eine Plattform die es mir ermöglicht mit lieben Menschen, die sehr weit weg sind im Kontakt zu bleiben und dennoch das Gefühl zu haben an ihrem Leben teilzuhaben (durch die Fotos, Erlebnisse, die sie teilen), mehr auch nicht - zum Glück!
    Das volle Mail-Postfach findet sich auch bei mir...Mist! :-D Da kann ich mich doch heute gleich mal dran setzen und ausmisten!
    Ausmisten, egal ob online oder offline tut meiner Meinung nach einfach nur gut!
    Dieses befreiende Gefühl, wenn man etwas (virtuell) in die Tonne kloppen kann und gleichzeitig das Herz 10 Kilo leichter wird - unbezahlbar in unserer konsumorientierten Gesellschaft! :-)
    Noch einmal vielen Dank, für den so wichtigen Denkanstoß zum Wochenanfang!
    Ich wünsche dir einen wunderschönen, sonnigen Dienstag :-)
    Viele herzliche Grüße
    Mia von Kleiner Freitag

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    1. Liebe Mia, vielen Dank für deinen Kommentar - das hat mich wirklich sehr gefreut, deine Meinung zu lesen. :)
      Ich verstehe das mit Facebook sehr gut. Meine Freundesliste bestand eigentlich nur aus Menschen, zu denen ich keinen engen Kontakt habe. Meine engen Freunde waren teilweise gar nicht bei Facebook angemeldet, daher fiel es mir wahrscheinlich auch nicht ganz so schwer, mich von der Plattform zu trennen. ;)
      Das "offline Ausmisten" passiert bei mir auch gerade und es fühlt sich soooooooo gut an. :) ich wünsche dir auch noch viel Erfolg beim Ausmisten und ein schönes Wochenende.
      liebe Grüße :3

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  2. Hallo liebe Phine,

    finde toll das du da so großartig ausgemistet hast.
    Facebook gehört für mich zu einem der wichtigsten Kanäle, aber nicht zum Spaß haben,
    sondern um mit meiner Familie und auch langen Freunden in Kontakt zu bleiben. Klar, gibt ja auch WhatsApp etc.
    aber wir tauschen uns da gerne gegenseitig aus. Gerade in den letzten Wochen habe ich ziemlich viele Freundschaftsanfragen
    von andere Blogger erhalten, weil ich sowohl auf dem Blog als auch auf FB dasselbe Profilfoto hatte. Ein Fehler….
    Ich vermute einige dieser Blogger nehmen es mir übel, dass ich sie nicht angenommen habe. Aber für mich ist Facebook
    hauptsächlich privat und da möchte ich nicht das jeder in mein Leben schauen kann (mal abgesehen von meiner FB-Seite für den Blog, aber da gibt es fast nur Gebasteltes zu sehen ;) ).
    Instagram sortiere ich immer wieder aus! Manche Accounts schlafen ein, andere wiederum ändern ihre Thematik… Alles kein Problem, bisher habe ich auch noch keinen gelöschten Account vermisst. :)
    Bei den nervigen Newslettern habe ich mich auch mal abgemeldet vor ein paar Wochen, konnte es einfach nicht ertragen am Abend plötzlich 50 Spammails zu haben die mir alle irgendwelche Klamotten, Gutscheine und Sonderrabatte andrehen wollten. Also weg. :D
    Hm… Ansonsten gebe ich dir natürlich komplett Recht: Das Internet entzieht uns nicht nur Energie sondern auch jede Menge Zeit!
    Ich bin gerne im Internet unterwegs, keine Frage. Aber ich suche für mich derzeit auch einen Weg, die Summe des Konsums zu reduzieren. :) Dann gönnt man sich halt mal einen Abend auf der Couch, macht auch Spaß. ;)
    LG Julia

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    1. Vielen dank, liebe Julia, für deinen Kommentar!. :)
      Ich hatte bei Facebook irgendwann leider den Fehler gemacht, zu viele Freundschaftsanfragen anzunehmen und dadurch auch nichts Privates mehr gepostet. Bei mir kam ständig das Gefühl auf: OMG das lesen jetzt alle, auch diejenigen, die ich gar nichr so gut kenne. Deshalb war das für mich schon der richtige Schritt mich von Facebook zu trennen. Ich kann aber auch verstehen, dass diese Plattform wenn man sie relativ privat hält, Vorteile bringt. Das sollte ja jeder selbst für sich entscheiden. :)
      Ohja Abende auf der Couch sind sehr toll! :D Ganz ohne Internet könnte ich bis jetzt noch nicht, aber wie du sagst, die Summe ist für mich einfach wichtig!
      Liebe Grüße :)

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  3. Hej. In letzter Zeit habe ich öfter daran gedacht, wie krass sich das Internet in unser/mein Leben geschlichen hat. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als wir zu Hause ein Modem hatten, das sich erstmal zehn Minuten einwählen musste, damit man dann unter Zeitdruck mal zehn Minuten surfen durfte, weil in der Zeit das Telefon besetzt war. Haha. Das will ich nicht zurück!

    Ich muss sagen, dass ich vor allem viel an meinem Handy hänge und das würde ich gerne ändern. Wenn ich mich mit jemanden unterhalte oder am Tisch sitze, nehme ich es nicht in die Hand. Einmal habe ich es doch gemacht und mein Freund fand es unmöglich, danach dachte ich auch, dass das echt nicht sein muss. Im Nachhinein war es mir auch unangenehm.

    Zu Facebook kann ich sagen, dass ich es schon immer blöd fand ;) Ich war vor Jaaahren für ein paar Monate dort angemeldet und löschte dann mein Konto. Ich bin SO froh den Stress mit diesem ganzen 'Freunden' nicht zu haben. Absolut keine Oh-ich-verpasse-etwas - Momente!

    Bezüglich der E-Mails und Newsletter: Immer wenn ich einen Newsletter bekomme, den ich eh immer lösche, melde ich mich ab. Das kann man ja auch bequem am Handy machen, zumindest geht es bei den meisten relativ unkompliziert. Wenn es in der Uni mal so ganz langweilig ist, mache ich das auch mal zwischendurch. ;)

    LG,
    Lisa.

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    1. Haha :D Das Modem!!!! Vielen Dank für deinen Kommentar liebe Lisa. Bei deiner Beschreibung musste ich so lachen. Ich kann mich auch noch an die Zeiten erinnern, wo meine Schwester und ich mal für 10 Minuten ins Internet durften. :D Und dann hat das Laden der Seiten immer so ewig gedauert.
      Den Stress mit den Freunden bei Facebook hatte ich auch eine Zeit lang. Ich habe einfach jede Freundschaftsanfrage angenommen, weil ich mir nicht anhören wollte: "Wieso nimmst du die Anfrage nicht an?" Man kann ja schlecht sagen, dass man eigentlich nur möchte, dass die engen Freunde, die eigenen Bilder und Posts sehen sollten. :(
      Dieser Druck ist jetzt zum Glück weg! :) Gut für dich, dass du dir diesen Psychoterror nicht so lange angetan hast!
      Und in der Uni solltest du lieber aufpassen, statt auf deinen Handy rumzuspielen! :D "Sonst wird ja nichts aus dir Kind!" sagt jetzt die Mutti in mir. ;)
      Liebe Grüße

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  4. Hallo Phine,

    also Respekt.. ich glaube nicht, das ich da so konsequent ausgemistet hätte.
    Ich muss allerdings auch gestehen: Mich eblastet das Zeug im NEtz nicht so sehr.
    Ich lösche viele Mails ungelesen mit einem kleinen Stubbs auf dem Smartphone, viele Werbemaildinger sind eh im Junkmailordner... und da gehören sie auch hin, es sei denn ich muss da wirklich mal ran (da gehören auch diverse shoppingaccounts dazu).
    facebook nutze ich nur noch insofern, dass ich Kontakte aus aller Welt (die hat man halt von Pfadfinderaktionen) so besser zusammenhalten kann. dann Schreibt man sich halt mal,w enn man n tipp für neUnterkunft in nem Land braucht oder sowas. Aber den Feed durchsehen? Ne, mach iche igentlicha uch nich mehr. Facebook interessiert mich nicht mehr wirklich. Es vergehen Wochen da werfe ich keinen Blick auf die Seite. Gerade durch den Messenger nich tmehr, denn wenn eienr der Pfadis was rbaucht, dann schreibt er ja ne private Nachricht... also könnte ich auch die Facebook app löschen udn nur den Messenger behalten.. ob Herr Zuckerberg sich das so gedacht hat? Löschen kommt halt leider aus oben genannten Gründen nicht in Frage. Verstehen kann ichs aber.
    Was schons eit Wochena uf meiner To do Liste steht ist alelrdings: Links im Browser sortieren udn ausmisten. Da ist Chaos.. udn Das chaos nutze ich dann auch nicht, selbst wenn ich den Inhalt gut gebrauchen könnte. Also: Ordnung rein.
    Meinen Bloglovin Account entrümple ich regelmäßig. manchmal folge icha us Bock irgednwelchen kleinen Blogs (schießlich brauchenw ir kleinen Ja auch eine chance um groß zu werden) und lese da ein paar Wochen mit.. dann komtm die nächste entrümpluingskation udnw enn ich den Blog öffne udn sehe: ah das war der ebitrag ja ich erinnere mich.. dannd arf der blog bleiben. Wenn ich mich nicht erinnere oder den beitrag komisch fand: dannr aus damit.
    mit wem ich michrichtig verbunden fühle hat sogar die chance in den Sortierungsordner zu rutschen udn da is schwer wieder rauszukommen XD
    Also: ich glaueb ich bin ein bisschen geordnet, aber wenn nicht stört michd as Chaos auch nicht zu sehr XD

    Viele liebe Grüße

    Franzy

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    1. Liebe Franzy, vielen Dank für deinen Kommetar! Habe mich sehr gefreut! Ich finde du machst das richtig gut, wenn du regelmäßig aussortierst. :) Besonders die Blogs habe ich gehortet, daher musste die Trennung jetzt endlich mal sein! Aber ansonsten, denke ich, man sollte nur dann Ausmisten, wenn es einen wirklich belastet. Bei mir war das definitiv der Fall, aber wenn das bei dir nicht so ist: Umso besser! :)
      Liebe Grüße

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  5. Hui! Ich habe diesen Beitrag jetzt in mehreren Schüben gelesen und bin nun endlich am Ende angekommen. Ganz so drastisch ausgemistet wie du habe ich bislang nicht, aber ich trenne mich bei Facebook regelmäßig von "Freunden", mit denen ich keinen Kontakt haben oder die mich nicht interessieren.
    Blogs und Instagrammenschen sollte ich auch mal ausmisten, denn da geht es mir ähnlich wie dir: Ich folge vielen ... und zwar teilweise so vielen, dass ich kaum hinterherkomme.

    Bei Newslettern bin ich ganz radikal und mache da keine großen Aktionen draus, sondern melde mich einfach immer direkt ab. Einige kommen ja täglich und da habe ich mich teils schon echt drüber geärgert ... Esprit hat das Abmelden damals besonders erschwert, weil immer eine Fehlermeldung aufgepoppt ist und das Abmelden einfach gestoppt hat.

    Noch komme ich mit meinem Internetkonsum gut klar, aber das bewusste Genießen der Inhalte, wie du es vorschlägst, finde ich toll!

    Liebe Grüße
    Carolin

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    1. Hehe :D danke, dass du bis zum Ende durchgehalten hast liebe Carolin. ;) Das mit den Freunden bei Facebook würde mir so schwer fallen. Besonders weil Menschen oft das "Entfreunden" falsch verstehen und das dann auf das wahre Leben übertragen. So war das zumindest bei mir ein paar Mal, bis ich das nicht mehr gemacht habe. Das hat mich einfach zu sehr unter Druck gesetzt. :( Ich finde es aber bewundernswert, dass du das so durchziehen kannst. Auch bei den Newslettern! Da bin ich nämlich immer zu faul gewesen, mich gleich abzumelden!
      Liebe Grüße :)

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  6. ach, du sprichst mir sooo aus dem Herzen! Wirklich jeder Absatz ist so wahr, toll dass du darüber schreibst. Gerade mit Facebook, da steh ich echt noch nicht drüber, aber das steht wohl mal an, dass ich mich da abmelde!
    Im Urlaub mal komplett Internetfrei zu machen, kann ich dir echt nur empfehlen. Ich habe es jetzt die zwei Wochen in Norwegen gemacht und es war herrlich, das mache ich jetzt immer so :)

    Allerliebste Grüße von deiner Solenja ❤

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    1. Danke liebe Solenja für deinen Kommentar! :) Ich bin sehr neidisch auf deine zwei Wochen Internetfrei - ich werde das hoffentlich auch mal hinbekommen...dann muss ich das aber echt gut durchplanen. In so einer fremden Stadt finde ich Internet schon mal ganz nützlich. ^^
      Liebe Grüße :)

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  7. Liebe Phine,
    du sprichst mir aus der Seele! Meinen Laptop-freien Tag in der Woche habe ich die letzten Monate ignoriert und so war ich täglich gefühlte 24h online...Mails, instagram, bloglovin' feed etc. Alles wächst mir zurzeit über den Kopf, sodass ich gar nicht mehr zum bloggen (geschweige denn zum Schreiben meiner Masterarbeit ^^) komme.
    Facebook nutze ich glücklicherweise nur für den Blog...sonst hätte ich mich da nie angemeldet. Ich habe dort keine Freunde, sondern folge nur einigen Marken und Bloggerkolleginnen (: .
    Ich würde gern so viele Blogs lesen, aber schaffe es zeitlich gar nicht mehr. Mal sehen, wie ich das zukünftig regele.
    Dein virtuelles Ausmisten ist ein super Anreiz für mich (: .
    Am Wochenende habe ich seit letzter Woche auch einfach mal Laptop-frei. Da ich dann immer bei meinem Freund bin nehme ich ihn gar nicht erst mit, damit ich wenigstens am WE nicht auch noch online bin x) .
    Hast du eigentlich Magic Cleaning gelesen? Das inspiriert mich immer sehr zu minimalistischem Leben und Konsumverhalten und natürlich zum Aussortieren! Es fühlt sich einfach so viel leichter an, wenn man nicht so viel Ballast mit sich herumschleppt.
    Danke für diese tolle Inspiration und ganz liebe Grüße (: .

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    1. Hallo liebe Theresa, das freut mich natürlich, dass ich dich ein wenig inspirieren konnte. :) Das Buch habe ich mir gleich mal angeschaut und sofort bestellt :D genau so was habe ich nämlich noch gesucht... um einfach noch mal ein bisschen Unterstützung bei dem Minimalismus-Gedanken zu finden. :)
      Dein Laptop-freies-Wochenende ist doch auf jeden Fall schon mal ein sehr guter Schritt. Und Zeit mit dem Freund zu verbringen ist wahrscheinlich auch tausend Mal schöner, als sich durch Internetseiten zu klicken!
      Ich wünsche dir noch viel Erfolg beim virtuellen Ausmisten. :D
      Ganz liebe Grüße !!!

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  8. oh jep, da stimme ich zu 100% zu!
    Ist eigentlich echt schlimm, aber ich mache das auch immer: Vor lauter Langeweile im Internet rumhängen und irgendeinen Mist machen, Partyfotos von der Freundin von einem Freund eines Freundes gucken oder komische Sachen auf Pinterest suchen. Das ist sooo sinnlos. Man lernt in der Zeit nichts und man macht auch nichts und entspannen kann ich dabei auch nicht. Dann lieber ins Bett legen und tagträumen wenn man mal eine Pause will, das entspannt tausend mal mehr als Leute im Internet stalken. Oder was backen, da gerate ich auch immer in Trance und bin danach total entspannt.
    Bei mir haben sich mittlerweile auch ganz viele unnötige Accounts angehäuft. Das ist ein ziemlich guter Gedankenanstoß die mal auszumisten! Ich glaube es gibt irgendwo in den Tiefen des www noch einen Myspace Account von mir...

    Dein Projekt über den Minimalismus finde ich richtig toll. Ich habe mich auch schon viel davon inspirieren lassen. Vor allem bei meinem Umzug habe ich öfters mal dran denken müssen und dann ein Buch oder ein Kleidungsstück doch eher in die Verschenken-Kiste gelegt. Meinem Freund fällt das nicht so einfach, aber dem sage ich einfach mal er soll deinen Blog lesen :)

    Viele herzlichste Grüße,
    Rebecca

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    1. Jaaa, gerade ein Umzug ist eine super Möglichkeit, sich von Ballast zu trennen! Man will ja auch nicht so viele Kisten packen und dann muss man den ganzen Schund auch noch schleppen... :D mein nächster Umzug wird dann hoffentlich viel leichter und schneller, wenn ich das mit dem minimalistischen Leben noch weiter durchziehe.

      Freut mich auf jeden Fall totaaaaaal, dass dir die Reihe gefällt! :3 Dein Freund darf hier ruhig mal vorbeischauen. ;) Aber ich weiß ja auch, dass es schwer ist sich von Dingen zu trennen, obwohl man sie meistens gar nicht braucht und erst recht nicht vermisst. So einen Myspace-Account hatte ich übrigens auch ganz lange..ist lustig nach ein paar Jahren da mal wieder drauf zu schauen. ^^

      Backen und Kochen ist für mich auch Entspannung pur und es kommt auch noch was tolles dabei raus - was will man mehr? :)

      Ganz liebe Grüße :))

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  9. toller post! bin selbst minimalistin und ich habe bereits vor einigen monaten alle möglichen account, auf die ich noch zugriff hatte gelöscht. mein einziges problem, was mich aber selbst auch echt nervt: ich hatte bereits 2001 meinen ersten blog, die dazugehörige e-Mail Adresse... und so ging das dann über die jahre weiter. es gab eigentlich keine seite, auf der ich nicht angemeldet war. das schlimme ist, dass ich jetzt die ganzen seiten teilweise nicht mehr zusammen bekomme oder aber keinen zugriff mehr habe, weil ich das passwort und die passende e-mail adresse nicht mehr habe. darüber habe ich natürlich früher als jugendliche nicht nachgedacht. noch schlimmer: ich habe mich als jugendliche mit meinem echten namen überall angemeldet und wenn man mich jetzt googelt, findet man tausende einträge und fotos von mir mit "ma BFF, ich lieba dich 4 eva and eva - best friendzzz 4 life".

    letztes jahr hatte ich mir sogar die mühe gemacht bei der service-hotline von bspw. stayfriends und myspace anzurufen, meine situation zu schildern und die haben den account für mich gelöscht... leider ging das nicht überall, weil ich ja nicht nachweisen kann, dass es mein account ist. als heutige minimalistin eine echte belastung - aber da muss ich wohl durch ;-)

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  10. p.s.: das ist unter anderem auch der grund, warum ich auf blogs oft als anonym poste... ich finde mittlerweile die vorstellung schrecklich, dass man mich irgendwie googelt und dann alle blog-kommentare von mir findet. ich hatte eine zeit lang einen "internet-namen", aber wenn man den kennt, findet man eben doch wieder alles von mir.... also nicht übel nehmen, dass ich anonym heiße :-))

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